Tipps und Service

Wohnungssuche

Es ist zwar gut für das Gewissen, schon vom Heimatland aus nach Zimmern zu suchen, aber es bringt nicht viel. Am besten ist immer noch ein Anruf oder SMS.

Barcelona ist eine ERASMUS-Stadt. Es gibt also sehr viele ausländische Studierende aus Europa und der ganzen Welt. Auch wenn die Stadt riesig ist, sucht nicht erst eine Woche vor Uni-Beginn nach einem Zimmer. Ich bin zwar mit über drei Wochen vor Unibeginn sehr früh dran, aber so konnte mir auch keiner das Zimmer vor der Nase wegschnappen. Das passiert hier nämlich ganz schnell. Der Erste, der da ist und “ja” sagt, bekommt das Zimmer. So läuft das hier.

Am ersten Tag eurer Ankunft müsst ihr euch eine spanische Nummer zulegen. Und dann sucht ihr am besten auf diesen Seiten nach Zimmern:

  • www.loquo.com (Wohnungsannoncen allerart und Jobangebote)
  • www.idealista.com (Wohnungsannoncen allerart)
  • www.pisocompartido.com (speziell für WGs)

 

Vorbereitung

Für längere Zeit ins Ausland zu gehen, heißt organisieren: Was nehme ich mit? Was lasse ich hier? Was brauche ich unbedingt?

Und insbesondere unter uns Frauen stellt sich die Frage: Welche Schuhe nehme ich nur mit?! Mädels, an dieser Stelle kann ich euch beruhigen! In Barcelona gibt es einen Schuhladen neben dem anderen und im August ist hier überall Ausverkauf.

Aber zu den lebenswichtigen Dingen, die zwar selbstverständlich sind, die man aber im Packstress gerne vergisst:

  • Ist der Personalausweis noch gültig?
  • Nehmt euch eine Kopie von eurem Personalausweis mit, denn viele Vermieter wollen diese neben der Kaution sofort haben.
  • Scannt euren Personalausweis ein und speichert ihn euch oder schickt ihn euch als E-Mail. Barcelona ist bekannt für seine Taschendiebe.
  • Gilt die Chipkarte der Krankenkasse auch für das Ausland?  –  Bei den heutigen Karten seid ihr meist für ganz Europa versichert, aber klärt das vorher mit eurer Krankenkasse ab.
  • Habt ihr eine Kreditkarte? Mit EC-Karte im Ausland kann es teuer werden. Es gibt Banken, die kostenlose Girokonten inklusive Kreditkarte anbieten.

Und nun zu den lebenspraktischen Dingen aus meiner Erfahrung:

  • Packt eure Schlafmaske und Ohropacks ins Handgepäck. Ich habe meine Schlafmaske erst in der letzten Nacht im Hostel ganz unten im Koffer gefunden.
  • Habt in der Metro einen Schal dabei. Ich war das Metrofahren bisher nicht gewohnt und habe mich bei dem ständigen Wechsel von heiß und kalt sofort erkältet.
  • Die Reiseapotheke: Je nach Bedarf. Für mich waren Aspirin und Ibuprofen wichtig. Ansonsten nicht zu viel mitnehmen, denn hier gibt unzählich viele Apotheken.

Ansonsten:

Ganz klar – ihr müsst die Sprache können, oder wenigstens in Ansätzen. Das öffnet jede Tür und die Leute sind dann bereit mit euch auf englisch zu sprechen.

Hier ein paar katalanische Vokabeln für den Alltag, zuerst katalan, dann spanisch und zuletzt die deutsche Übersetzung:

1) In der Metro:
Proxima estació – Proxima parada – Nächste Haltestelle

2) Wegbeschreibung:
En direcció a – En dirección a – In die Richtung von

3) Bezahlung:
Caixa (kaischa) – Caja – Kasse (im Supermarkt und auch der Bankautomat ist damit gemeint)

Und fürs richtige Menscheln:
4) sich vorstellen:
Soc la (Paula) – Soy (Paula) – Ich bin (Paula).
Am dic (Paula) – Me llamo (Paula) – Ich heiße (Paula).

5) Begrüßungen:
Hola – Hola – Hallo
Bon dia – Buenas días – Guten Morgen/ Guten Tag
Bona tarda – Buen tarde – Guten Tag
Bona nit – Buenas noches – Gute Nacht

6) Beim Essen:
Bon profit – Buen provecho (in Spanien auch Que aproveche) – Guten Appetit

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